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Wo die Fäden zusammen laufen

Alle Züge elektronisch im Blick

Züge und ihre Fahrtzeiten überwachen, Umleitungen organisieren, Lok- und Personaleinsatz steuern, Engpässe überbrücken, kurzfristige Zugfahrten planen – in der CargoLeitZentrale von DB Schenker Rail laufen die Fäden des Güterverkehrs zusammen.

Der Schienengüterverkehr ist ein komplexes System  Viele Faktoren können dessen reibungslosen Ablauf beeinflussen. Ob Wetterkapriolen, technische Pannen oder Verzögerungen aller Art – für die DB Schenker Rail-Mitarbeiter der CargoLeitZentrale in Frankfurt am Main gilt es jeden Tag aufs Neue, sich mit solchen Ereignissen auseinanderzusetzen. Sie müssen schnell entscheiden, denn sie bestimmen letztlich, was wann wo zu tun ist für einen reibungslosen Betrieb des weit verzweigten Systems.

Teamwork für reibungslosen Ablauf

Die DB Schenker Rail-Mitarbeiter arbeiten eng mit den Kollegen der Leitzentralen der Infrastrukturunternehmen zusammen. Denn Personen- und Güterzüge – auch die der Konkurrenz – teilen sich das Streckennetz. Kurze Wege sind erforderlich, denn Teamwork ist – gerade in Ausnahmesituationen – wichtig.

Die CargoLeitZentrale hat den Überblick über den gesamten DB Schenker Rail-Verkehr. Wo befindet sich welcher Güterzug? Was hat er geladen? Von welcher Lok wird er gezogen? Die Mitarbeiter können jederzeit per Mausklick über alle wichtigen Infos verfügen.

Um regionale Anforderungen noch besser lösen zu können, unterstützen sieben über das Bundesgebiet verteilte CargoLeitStellen die Arbeit der CargoLeitZentrale in Frankfurt. Von Frankfurt aus werden 1.200 Ferngüterzüge von täglich insgesamt 5.000 Güterzügen gemanagt. Dabei legen die Mitarbeiter der CargoLeitZentrale auch gegenüber DB Netz fest, in welcher Reihenfolge die Züge fahren sollen. Die anderen DB Schenker Rail-Länder verfahren nach demselben Prinzip.

Disponieren, kontrollieren, kommunizieren

Fahrpläne einhalten, Ressourcen einsetzen und disponieren sind wesentliche Tätigkeiten in der CargoLeitZentrale. Das ist jedoch nicht alles. Eine technische Hotline hilft DB Schenker Rail-Mitarbeitern bei Schäden an den Fahrzeugen. Der Cargoleitstellendienst gibt dann fachmännisch Hilfestellung oder organisiert Reparaturen.

Eine wichtige Aufgabe der Zentrale ist auch das Sonderzugmanagement: 800 bis 900 kurzfristig bestellte Fahrten müssen pro Tag geplant und überwacht werden. Täglich sind rund 400 Triebfahrzeugführer in Bereitschaft, um alle Sonderfahrten und kurzfristigen Einsätze abzuwickeln. Dabei arbeiten die CargoLeitZentrale und die CargoLeitStellen eng mit dem in Duisburg beheimateten Kundenservice von DB Schenker Rail zusammen, wo alle Anfragen und Aufträge der Kunden bearbeitet werden.

Letzte Aktualisierung: 12.04.2012

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